Angasen in der Einsergruppe, die aber nicht die Gruppe eins ist!

Den Abschluss unseres Marathonveranstaltungswochenendes bildete nach der Shopping-Night und der Hochzeit von Ramona und Franz die Gedenkfahrt nach Mariazell bzw. in die Kalte Kuchl.

 

Und bei der Abfahrt am Sonntag, pünktlich um 8:30 Uhr bei der MOL, zeigten die Vortagesveranstaltungen bereits Wirkung. Lediglich fünf Motorradfahrer, davon einer mit Sozia, sowie Erich und Jutta Huber mit Beiwagengespann, fanden sich zur Abfahrt ein. Zur Entschuldigung muss aber erwähnt werden, dass sich bereits im Vorfeld viele Mitglieder für die Ausfahrt wegen anderer Verpflichtungen entschuldigt haben - es war ja auch ein Ersatztermin.

 

Die Spitze der Gruppe bildete unser Obmann, gefolgt von Jonser Hubert und Petra auf ihrer BMW. Zu dieser Gruppe sollten dann in Admont noch die Kollegen Helmut Weber und Peter Beck stoßen. Erich Huber führte dann sozusagen die zweite Gruppe mit Manfred jun. und Niki und unseren neuen Mitgliedern, Gery Lugsteiner und Hans Kneissl, an.

 

Die "Fusion" vom Obmann mit Hubert Jonser und den Kollegen Weber/Beck in Admont funktionierte dann leider nicht nach deren Vorstellungen - so fuhr doch der Obmann ohne anzuhalten weiter, so ganz nach dem Motto: Die werden schon nachkommen. Wie sich nachträglich herausgestellt hat, war dies nicht ganz so der Fall, unser Dotore musste sich erst seines Helmes bemächtigen, was einige Zeit in Anspruch nahm (angeblich war er am Vorabend etwas länger im Bierzelt in Ardning unterwegs). Durch diese Zeitverzögerung gelang die Aufholjagd nicht ganz so schnell und deswegen fuhren die beiden Kleingruppen in Großreifling getrennte Wege, dies war sozusagen ein fiktives Überholmanöver "Beck-Gruppe". Dadurch waren dann die beiden vor der Obmannkleingruppe in Mariazell und auch dem entsprechend verärgert. Der Obmann versuchte die Verärgerung mit der Aussage abzuschwächen, dass am Vorabend mit Peter vereinbart wurde, dass die "schnelle Einser-Gruppe" bei der Tankstelle in Admont einfach durchfährt - man würde dann spontan folgen. Und an diese Vorgabe habe sich der Obmann eben auch als nicht "Einser", aber doch "Einser-Gruppe", gehalten.

 

Jedenfalls traf dann auch kurz danach die Hubergruppe in Mariazell ein und man stärkte sich nach dem traditionellen Besuch der Kerzenkapelle, wo wir unserer verstorbenen Kameraden gedachten, mit wärmenden Getränken, denn trotz Schönwetter zeigte das Thermometer nur zwischen 13° und 18° an.

 

Nach der Stärkung trennte man sich wieder und die Hubergruppe fuhr mit vollem Einsatz eine kleinere Runde (unter anderem auch über das Zellerrain) retour nach Liezen. Die nun verstärkte Obmanngruppe (nicht "Einser-Gruppe", dem Peter war es nämlich viel zu langsam - die Kerzen seiner "Kathi" sind während der Fahrt angeblich komplett verrusst) setzte ihren Weg in die Kalte Kuchl fort.

 

In der Kalten Kuchl das gewohnte Bild - viele Motorradfahrer, ein gutes, günstiges Essen und etwas wärmer war es auch geworden. Nach der Mittagspause ging es über die übliche Route zurück Richtung Mariazell bzw. zum Erlaufsee, wo man die bereits auch schon traditionelle Eis- bzw. Kaffeepause eingelegte.

 

Danach ging es über das Zellerrain zurück nach Palfau, wo wir uns kurzfristig entschlossen, auch noch den Hengstpass mitzunehmen, da wir, trotz der angeblichen Halbgasfahrt laut Peter, weit unter der Zeitvorgabe lagen. Peter hatte sich nach Göstling "abgesetzt" und beendete seine Gedenkfahrt in Admont im Cafe Maria.

 

Für uns war die Hengstpassrunde gerade noch richtig, sollte der Abschluss der Gedenkfahrt doch das Krapfenessen im Gasthof Arracher im Pyhrn bilden - und bekanntlich kommt man vom Hengstpaß nach Liezen über den Pyhrnpass. So trafen wir uns pünktlich um 16:30 Uhr mit der Hubergruppe, welche geschlossen beim Arracher antrat, sowie mehreren zuhause gebliebenen Vereinsmitgliedern, zu einem kulinarischen und gemütlichen netten Ausklang der heurigen Gedenkfahrt. Auch der Advokato war durch die Übernahme der Krapfenkosten durch den MSV und die Zuzahlung einer Halben vom Obmann wieder völlig versöhnt.

 

Trotz der relativ niedrigen Teilnehmerzahl (man erinnere sich: im Vorjahr waren nur zwei Mitglieder in der Kalten Kuchl, heuer fünf), der mehrfachen Terminverschiebungen und der vielen anderen Verpflichtungen kann man von einer gelungenen Veranstaltung sprechen. Vor allem die neuen Mitglieder waren mit viele Enthusiasmus bei der Sache. Im nächsten Jahr wird man sich bemühen, falls es die Witterung zulässt, wieder den ursprünglich Termin Anfang Mai einzuhalten.

 

Autor: Obmann Manfred Bacher

 

Fotos: Siehe unter Rubrik Fotos!

  

 

 

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