Österreich süd, ost und nord!

Auf Grund einer Anregung von Ex-Obmann Kurt Zach wurde im Vorstand über eine innerösterreichische Routenführung für unsere MSV-Motorradtour gesprochen. Und das Ergebnis der Besprechung war Folgendes: Mehr oder weniger eine Umrundung unseres Landes nahe den Staatsgrenzen in mehreren Jahresetappen.

 

Und so führte uns unsere heurige MSV-3-Tages-Motorradtour Richtung Süden, Osten und Norden unseres schönen Landes. Pünktlich am Freitag um 8:45 Uhr begaben sich bei herrlichem Sommerwetter fünfzehn Fahrer (und eine Sozia) in drei Gruppen auf den Weg nach Süden.

 

Nach einem gemeinsamen Getränkestopp aller Teilnehmer in Bad St. Leonhard folgte als erstes Highlight der Tour die "Soboth" zwischen Kärnten und der Südsteiermark. Leere Straßen, keine uniformierten Beobachter und tolle Kurven machten die Fahrt zu einem Genuss. Zu diesem Genuss kam aber unsere "Speed-Gruppe" auf Grund eines "Navi-Fehlers" leider nicht ganz. Sie stießen erst auf der Passhöhe auf die richtige Route.

 

Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in Eibiswald ging es auf der südsteirischen Weinstraße entlang der slowenischen Grenze Richtung Mureck (Getränkezwischenstopp mit optischem Aufputz der Bedienung) und nach Klöch zur Unterkunft.

 

An und für sich hatte das Hotel Betriebsurlaub, es wurde aber auf Vermittlung unseres Obmannes für uns geöffnet. Und diese Öffnung hatte leider einen (kleinen) Hacken. Nach Revisionsarbeiten hatte der Installateur vergessen, die Stromversorgung zur Wasserpumpe herzustellen, sodass einige von uns keinen Wasserdruck hatten und nur braunes und kaltes Wasser aus den Hähnen kam. Der Defekt konnte aber behoben werden, sodass zB die "S-Gruppe", die als letzte zum Hotel kam, alles in Ordnung vorfand. Nicht ganz funktioniert hat es im Zimmer von Obmann-Stellvertreter Wolfgang Sulzbacher, dieser hatte auch am nächsten Morgen noch die gleichen Probleme.

 

Am Abend gab es in Klöch einen tollen Buschenschankbesuch mit guten und günstigen Speisen und besten Weinen. Leider gab es zum Leidwesen der "S-Gruppe" in der Buschenschank keinen Bierausschank. Der gute Wein machte dieses Manko aber dann doch wett.

 

Am nächsten Morgen ging es wieder bei herrlichem Wetter weiter entlang der Ostgrenzen unseres Staates zu Ungarn und zur Slowakei nach Hollabrunn. Und diese Strecke wurde besser bewältigt, als angenommen. Man fürchtete sich im Rahmen der Orientierung (auch mit Navi) vor den vielen kleinen Straßen und Wegen und den vielen Ortschaften. Umsonst gefürchtet, die Fahrt ging zügig voran, es gab keine "Verfahrer", die Ortschaften störten nicht und die Straßen waren für dieses Gebiet überwiegend super zum Motorradfahren. Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit tollen Speisen und Getränken in Donnerskirchen ging es bei Bad Deutsch-Altenburg über die Donau ins Weinvierteil im Norden unseres Staates Richtungen Tschechien. Der übliche nachmittägliche Eisstopp (außer der "S-Gruppe") wurde in Ernstbrunn eingelegt. Danach ging es über drei Umleitungen und einem kurzen Regenschauer ins Sporthotel Hollabrunn. Dort hatten sich bereits unsere Senioren Manfred Lidl und Familie Erich Huber eingefunden, welche am Samstag die Strecke direkt von Liezen nach Hollabrunn gefahren sind.

 

Am Abend blieb wiederum nur der Besuch eines Buschenschankes zur Unterhaltung übrig. Gott sei Dank konnte man sich vorher im Hotel mit Flaschenbier halbwegs des ersten Durstes bemächtigen. Der Buschenschank sollte laut Rezeptionistin nur fünf Minuten vom Hotel entfernt sein. Trotz schnellen Schrittes und ohne Anrechnung der "Vergehzeiten" brauchte man 25 Minuten. Aber wiederum war das gebotene Preis-Leistungsverhältnis der Getränke und Speisen sehr in Ordnung.

 

Am Sonntag erfolgte dann wieder bei herrlichem Sommerwetter und pünktlicher Abfahrt um 8:45 Uhr die Rückfahrt nach Liezen. Leider wurde die vorgegebene Fahrtroute und die Pausendisziplin am Sonntag nicht mehr eingehalten und so fuhr jede Gruppe auf eigenen Wegen und mit (oder auch ohne) eigenen Zwischenstopps nach Liezen, wo man bei der Ankunft mit einem kleinen Regenschauer begrüßt wurde. Auch zum vereinbarten Abschluss beim Seewirt haben sich nicht mehr alle Teilnehmer eingefunden. Dazu ist zu sagen, dass neben dem hereinbrechenden schlechten Wetter wahrscheinlich auch das Finale der Fußball-WM diesen Umstand beeinflusste.

 

2019 soll wieder eine übliche Tour nach Südtirol, Schweiz usw. unternommen werden, während für 2020 Österreich Teil 2 mit Norden, Mitte und Süden (Grenzen zu Tschechien, BRD und Italien) angedacht wird.

 

Der Vorstand möchte sich bei den "Tour-"isten/innen 2018 für die überwiegend wirklich große und engagierte Teilnahme bedanken, ebenso bei den Gruppenführern Kurt Zach, Markus Reiter und Wolfgang Sulzbacher.

 

Autor: Obmann Manfred Bacher sen. 

 

Fotos: Siehe unter der Rubrik Fotos! 

 

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